News II / 2019

Verband der deutschen Eigentümer

„Bund bekämpft nicht die Wohnungsnot“

Bezahlbarer Wohnraum ist vor allem in Großstädten knapp. Die Gründe dafür sind vielfältig. Viel kritisierte Immobilien-Eigentümer drehen den Spieß nun um und rufen den Bund auf, mehr für Wohnraum zu tun.

Der Bund ist zwar einer der größten Immobilieneigentümer Deutschlands, beteiligt sich jedoch einem Medienbericht zufolge kaum an der Bekämpfung der Wohnungsnot. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) habe seit Beginn der Legislaturperiode erst dreizehn Liegenschaften abgegeben, um „die Schaffung von rund 1500 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau durch Preisnachlass“ zu fördern, teilte das Bundesfinanzministerium auf Anfrage der „Wirtschaftswoche“ mit. Insgesamt habe die Bima durch Immobilienverkäufe in dieser Legislaturperiode 6800 Wohnungen „initiiert“, wird das Ministerium weiter zitiert. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, dass 1,5 Millionen Wohnungen bis 2021 neu gebaut werden.

„Die Regierung versagt“

Kritik übte der Eigentümerverband Haus und & Grund. „Die Regierung versagt als Immobilieneigentümer“, sagte Kai Warnecke vom Verband der „Wirtschaftswoche“. Zugleich stelle sie aber private Eigentümer „ an den Pranger“.

Dem Bericht zufolge weiß allerdings die Bima selbst offenbar nicht, wie viele ihrer Liegenschaften für den Wohnungsbau infrage kommen. Die Behörde sei gerade dabei, das Potenzial „zu untersuchen“, erklärte das Bundesfinanzministerium. Es hob hervor, nicht der Bund trage die Hauptverantwortung bei der Schaffung von Wohnraum, sondern die Gemeinden seien in der Pflicht. „Die wichtigste Aufgabe bei der Mobilisierung von Bauland nehmen die Kommunen wahr“, so das Ministerium.

Quelle: n-tv.de, jaz/AFP

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