News III / 2019

Berlin zieht in Europa die höchste Wohninvestmentsumme

Der Wohninvestmentmarkt Europa wurde im vergangenen Jahr mit 56 Mrd.Euro überschwemmt. Es ist ein Rekordwert, den JLL ermittelt hat. Dabei floss in keine andere Metropole so viel Geld wie nach Berlin. Deutlich dahinter folgen Kopenhagen, Paris und London.

Wohnungsinvestoren trugen innerhalb Europas ihr Geld am liebsten an die Spree. Laut einem Marktbericht von JLL investierten sie im vergangenen Jahr dort 3,11 Mrd. Euro. Deutlich dahinter folgen Kopenhagen mit 2,43 Mrd. Euro, Paris mit 2,24 Mrd. Euro und London, für das 2,03 Mrd. Euro registriert wurden. Frankfurt steht in der Liste auf Platz fünf (1,27 Mrd. Euro). Hamburg (960 Mio. Euro), Düsseldorf (710 Mio. Euro) und München (590 Mio. Euro) sind ebenfalls unter den Top 20 zu finden. Erfasst wurden Investments in Mehrfamilienhäusern, bei denen mehr als 5 Mio. Euro flossen (einschließlich Übernahmen und Projektentwicklungen).

Insgesamt meldet JLL für Europa einen starken Anstieg des Investmentvolumens gegenüber 2017 um 40% auf 56 Mrd. Euro – ein Rekordergebnis, wie es heißt. Deutschland zog mit 18,6 Mrd. Euro (+38 % gegenüber 2017) am meisten Investorengelder. Trotz anstehendem Brexit belegt UK Platz zwei mit einem Plus von 150% auf 6,8 Mrd. Euro. Die Niederlande und Schweden folgen mit 5,6 Mrd.Euro und 5,1 Mrd. Euro.

Immer mehr grenzüberschreitende Investments

Viele Investoren kauften dabei jenseits ihres Heimatlandes. Sie seien mittlerweile gut darauf eingestellt, in unterschiedlichen Ländern mit verschiendenen Rechtsvorschriften zu agieren, sagt Konstantin Kortmann, Wohninvestmentchef bei JLL Deutschland. „Märkte wie UK, Spanien oder Irland mit einem Mangel an Wohnimmobilien, die den heutigen Ansprüchen von Mietern genügen, waren dabei die größten Nutznießer dieser Kapitalzuflüsse.“

Kortmann rechnet damit, dass das Investmentvolumen in Deutschland in diesem Jahr auf den Fünfjahresschnitt von 17 Mrd. Euro sinkt. Die derzeitigen Spitzenrenditen in den sieben Topstädten hierzulande beziffert er auf 2,7%. Investments mit Anfangsrenditen deutlich unter 3% könnten für langfristig orientierte Investoren bei Immobilien und Mietsteigerungspotenzial dennoch eine gute Anlage sein.

 Allerdings verweist Kortmann auch auf beschlossene und geplante Regulierungen der Politik für Großstädte. Er geht daher davon aus, dass Investoren Geld zunehmend in Sparten wie Studentenwohnheime, Seniorenimmobilien und Coliving stecken – weil die unreguliert sind und höhere Renditen versprechen.

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